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INNOVENT unterstützt Ausstellung der Charité mit Exponaten zu Hyaluronsäure

Forschung sichtbar machen und wissenschaftliche Themen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich vermitteln – dieses Ziel verbindet INNOVENT e.V. mit dem Berliner Medizinhistorischen Museum (BMM) der Charité.

Für die aktuelle Sonderausstellung „Schleim – Geheimnisse einer unterschätzten Körperflüssigkeit“ hat INNOVENT auf Anfrage der Kuratorin verschiedene Exponate aus seiner Biomaterialforschung zur Verfügung gestellt.

Die Ausstellung widmet sich einem Stoff, der im Alltag häufig mit Skepsis betrachtet wird, biologisch jedoch unverzichtbar ist: Schleim. Als natürliches Hydrogel übernimmt er zahlreiche lebenswichtige Funktionen – von der Schutzbarriere in den Atemwegen bis hin zur Unterstützung des Darmmikrobioms. Gleichzeitig rückt die Ausstellung die Bedeutung solcher Hydrogele für die biomedizinische Forschung und zukünftige Therapien in den Fokus.

Um diese Zusammenhänge anschaulich zu vermitteln, steuerte INNOVENT verschiedene Hyaluronsäure-Exponate in Form von Vliesen, Pulvern und Gelen bei. Sie verdeutlichen die Vielseitigkeit dieses Biomaterials und zeigen, wie unterschiedlich Hyaluronsäure je nach Verarbeitung und Anwendung eingesetzt werden kann. Als natürlicher Bestandteil des menschlichen Körpers spielt sie unter anderem in der regenerativen Medizin, der Wundheilung und bei der Entwicklung innovativer Biomaterialien eine wichtige Rolle.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Forschungsarbeiten Teil dieser außergewöhnlichen Ausstellung sind. Die Zusammenarbeit mit dem Berliner Medizinhistorischen Museum bietet die Möglichkeit, wissenschaftliche Inhalte außerhalb des Labors anschaulich zu vermitteln und das Interesse an moderner Biomaterialforschung zu wecken“, sagt Sabrina Hauspurg, Bereichsleiterin Biomaterialien bei INNOVENT.

Die Kooperation unterstreicht den Anspruch von INNOVENT, Forschung nicht nur für industrielle und wissenschaftliche Partner zugänglich zu machen, sondern auch den Dialog mit der Öffentlichkeit zu fördern. Ausstellungen wie diese leisten einen wichtigen Beitrag dazu, komplexe naturwissenschaftliche Themen verständlich aufzubereiten und die gesellschaftliche Relevanz moderner Materialforschung sichtbar zu machen.

Die Ausstellung „Schleim – Geheimnisse einer unterschätzten Körperflüssigkeit“ ist noch bis 6. September 2026 im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité zu sehen. Sie beleuchtet die biologischen, historischen und kulturellen Facetten des Schleims und zeigt eindrucksvoll, welche Rolle Hydrogele für Gesundheit, Medizin und zukünftige Innovationen spielen.

Weitere Informationen zur Ausstellung:
https://bmm-charite.de/ausstellungen/schleim