Forschung zu algenbasierten Materialien präsentiert
Die Veranstaltung gilt als wichtiges Treffen führender Expertinnen und Experten der Algenbiotechnologie im deutschsprachigen Raum und bot eine Plattform für den intensiven fachlichen Austausch zu aktuellen Entwicklungen und innovativen Anwendungen.
Im Fokus des Summits standen unter anderem neue Ansätze zur Nutzung von Algen in Lebens- und Futtermitteln, beispielsweise als funktionelle Inhaltsstoffe in Backwaren. Weitere Themen waren die Verwertung von Nebenstoffströmen, der Aufbau und die Nutzung von Algenstammsammlungen, moderne Sensortechnik und Automatisierungslösungen sowie Fortschritte im Downstream-Processing.
Ein besonderes Highlight bildete die Präsentation innovativer Start-ups aus der Algenbiotechnologie. Vorgestellt wurden unter anderem neue Anwendungen wie vegane Schwangerschaftstests von Phaeosynt sowie Konzepte zur Herstellung frischer Mikroalgenprodukte, beispielsweise durch Algenwerk Dresden.
Ergänzt wurde das Programm durch eine umfangreiche Postersession zu aktuellen Forschungsthemen sowie eine Führung durch die Labore von Professor Thomas Brück an der TUM.
Dr. Cathleen Oschatz präsentierte im Rahmen der Postersession eigene Forschungsergebnisse zu algenbasierten Biosilikaten für kosmetische und filtrative Anwendungen. Die vorgestellten Ansätze zeigen neue Potenziale für die Nutzung von Mikroalgen in nachhaltigen Material- und Produktlösungen.
Nach der Veranstaltung resümiert Dr. Cathleen Oschatz: „Der Austausch auf dem Algen Summit hat einmal mehr gezeigt, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten von Mikroalgen sind – insbesondere im Bereich nachhaltiger Materialien. Gleichzeitig wurde deutlich, dass noch großes Potenzial in der Weiterentwicklung und Skalierung dieser Ansätze liegt.“



