Recycling
Strategien entwickeln - Sekundärrohstoffe gewinnen - Rezyklate veredeln
Während die Wiederverwendung und -verwertung von Materialien immer weiter an Bedeutung gewinnt, fehlt es zum Teil noch an Strategien zur Umsetzung. Herausforderungen wie Verunreinigungen, Fremdkunststoffe, Gerüche oder Fehlfarben erschweren den Erhalt der Produktqualität nach dem Recycling. Statt der angestrebten Wertschöpfung durch die Umwandlung in gleich- oder höherwertige Produkte (Upcycling), erfolgt oft noch eine Wiederverwertung zu minderwertigen Produkten (Downcycling). Ob Recycling oder Reuse – wir entwickeln für Ihre Anforderungen gut integrierbare sowie umweltfreundliche Lösungen und wir begleiten Sie auf dem Weg Ihr Produkt und Fertigung nachhaltig zu gestalten. Sprechen Sie uns einfach an.
Unser Leistungsangebot
- Vorlauf – und anwendungsorientierte Forschung
- Material- und Fremdstoffanalysen
- Bestimmung von Materialkenngrößen und Eigenschaftsprofilen
- Machbarkeitsstudien zur Stofftrennung sowie zur Rezyklatverwertung
- Entwicklung von Track-and-Trace-Lösungen zur sortenreinen Werkstofftrennung
- Erhöhung der Oberflächenqualität durch maßgeschneiderte Beschichtungen
Unsere Kompetenzen im Überblick
Materialanalytik
Neben der Identifizierung und Quantifizierung von Hauptbestandteilen eines Materials können wir mittels hochempfindlicher Analysetechniken Fremdstoffe selbst im Spurenbereich nachweisen. Ob Kunststoffe, Metalllegierungen, Holz oder Glas – wir sind Ihr Ansprechpartner. Wir weisen Schadstoffe nach, führen Schichtanalysen und Partikelcharakterisierungen durch und identifizieren Verunreinigungen auch an Oberflächen. Eine umfassende Kenntnis der Materialzusammensetzung gibt Aufschluss über die Qualität und ist essentiell für die Differenzierung von Chargen.
Compoundentwicklung
Im Bereich der Compoundentwicklung liegt der Fokus auf der technischen Umsetzung von Recyclingprozessen sowie der Charakterisierung von Werkstoffen mit Post-Consumer-Waste-Anteilen (PCW) und deren Optimierung. Dazu zählt beispielsweise die Anpassung von Farbe und Geruch. Wir suchen nach Lösungen, die Materialien einsparen. Ein Beispiel dazu ist das direkte Anspritzen optischen Gläsern, um mehrfach Klebungen zu vermeiden. Auch in der Wiederverwertung von Sekundärrohstoffen sehen wir Entwicklungspotential und unterstützen Sie gerne bei Ihren Anliegen.
Track-and-Trace
Nach Nutzungsende können rückverfolgbare digitale Fingerprints an Verpackungen oder Bauteilen Trenn- und Sortierprozesse vereinfachen. Damit erhöht sich die Rezyklatqualität, und damit auch die Akzeptanz, Rohstoffe im Kreislauf zu führen.
Wir entwickeln Methoden zur Produktkennzeichnung, arbeiten an deren Optimierung, einer leichten Umsetzbarkeit sowie langfristigen Haltbarkeit.
Veredelung
Oberflächen von Rezyklat-Werkstoffen können optische Mängel aufweisen. Oft erschweren inhomogene Oberflächen auch nachgelagerte Prozessschritte wie das Lackieren, Beschriften oder Verkleben.
Wir analysieren erzielte Oberflächenqualität und entwickeln Behandlungsmethoden, um rezyklatbasierte Materialien technisch und optisch aufzuwerten.
Rework & Reparatur
Beim Gebrauch von Werkzeugformen kann es zu Schädigungen der Werkzeugoberfläche kommen. Diese Schäden können z.B. durch mechanischen Abtrag und anschließenden Neuaufbau der Reparaturstelle beseitigt werden. Die Abbildung zeigt eine lasergereinigte Werkzeugplatte aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Gelcoatschicht und Formbauharz wurden abgetragen, das Verstärkungstextil ist freigelegt und kann neu versiegelt werden.








