Silikatisierung

vielseitig - maßgeschneidert - effektiv

Silikatisierung: Funktionsschichten auf Basis von Silikaten
für Industrie und Technik

Silikatschichten sind chemisch beständig, widerstandsfähig gegenüber Witterungseinflüssen, kratz- und stoßfest. Oberflächen werden oft silikatisiert, um z. B. die Haftung zu nachfolgenden Beschichtungen, Verklebungen oder Lackierungen zu verbessern, das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern, oder elektrische Leiter zu isolieren.

Sie interessieren sich für witterungsbeständige Decklacke oder möchten komplexe Bauteile nur partiell beschichten? Wir unterstützen Sie entlang der gesamten Prozesskette und bringen unsere Expertise ein, beginnend mit der Substrat-, Technologie- und Haftsilanauswahl bis hin zur Optimierung der Beschichtungstechnik.

Kontaktieren Sie uns! Wir freuen uns darauf Ihre Ideen persönlich zu besprechen!

Unser Leistungsangebot und Technologien im Überblick

  • Verfahrensentwicklung und -optimierung
  • Vorlauf- und Laborforschung zur Schichtapplikation
  • Durchführung von Machbarkeits- oder Pilotstudien 
  • Unterstützung bei der Entwicklung neuer Produkte
  • Screening von Haftsilanen, Rohstoffsubstitution (Rezepturoptimierung)
  • Begleitung bei der Verfahrensintegration in Ihre betrieblichen Abläufe

Lasersilikatisierung

Laseraktiviertes In-situ-Tauchverfahren – Wir bieten mit diesem Verfahren eine ortsgenaue Beschichtungstechnik, die es ermöglicht verschiedenste Bauteile an ausgewählten Stellen, mit äußerst geringer thermischer Belastung, zu funktionalisieren.

Beflammung

Ein siliziumhaltiger Precursor wird über eine Gasflamme als amorphe SiOx-Dünnschicht auf Glas, Metall, Keramik, Kunststoff und Folien abgeschieden – geeignet für kleine und großflächige Bauteile sowie R2R.

Gasphasensilikatisierung

Spezielles Hydrolyseverfahren – Filigrane Kleinteile oder Bauteile mit moderater Temperaturstabilität können mit diesem Verfahren schnell, sicher bei ca. 200°C kostengünstig silikatisiert werden. Dreidimensionale dünne Beschichtung von Metallen, Keramik und Hochleistungskunststoffen.

Plasmasilikatisierung

Im Plasma wird ein siliziumhaltiger Precursor als SiOx-Dünnschicht abgeschieden – geeignet für Glas, Metall, Keramik und Kunststoffe, insbesondere für kleinflächige Bauteile oder die gezielte Behandlung kleiner Teilbereiche.

Elektrosilikatisierung

Galvanisches Tauchverfahren – Besonders geeignet zur Beschichtung von Profilen (auch Innenbeschichtung), temperatursensiblen Substraten oder komplexen Bauteilen mit zahlreichen Vertiefungen z.B. aus Edelstahl oder Titan.

Dr. Jörg Leuthäußer

Bereichsleiter Analytik – Werkstoffe – Verbunde

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Telefon: +49 3641 282548

Dr. Evelyn Kämmer

Bereichsleiterin Analytik – Werkstoffe – Verbunde

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Telefon: +49 3641 282557