Flammenaktivierung: Effiziente Oberflächenvorbehandlung für Industrie und Technik
Die Beflammung ist ein bewährtes Verfahren, um Oberflächen schnell und zuverlässig für nachfolgende Prozesse vorzubereiten. Vor allem Kunststoffe lassen sich mit diesem Verfahren aktivieren, sodass Benetzung und Haftung deutlich steigen. Dies ist ideal für das Verkleben, Lackieren und Bedrucken, besonders, wenn großflächige Bauteile wirtschaftlich behandelt werden sollen.
Bei der kurzen Flammeneinwirkung werden oberflächennahe organische Verunreinigungen oxidiert und die Oberflächenenergie erhöht. Je nach Material können zusätzlich funktionelle Gruppen an der Oberfläche entstehen, die die Haftung weiter verbessern. Die Behandlung erfolgt unter Atmosphärendruck und lässt sich sehr gut in Inline Prozesse integrieren. Je nach Anforderung, stehen handgeführte Systeme bis hin zu stationären produktionsnahen Anlagen bis 120 cm Behandlungsbreite zur Verfügung.
Vorteile der Flammenaktivierung für Haftung und Benetzung
- Schnell und kostengünstig, auch für große Flächen
- Geeignet für vielfältige Substratmaterialien (Kunststoffe, Glas, Metall, Keramik, Folien)
- Gut in bestehende Produktionslinien integrierbar
- Verbesserte Benetzung und Haftung für Folgeprozesse
Anwendungsgebiete der Flammenaktivierung:
- Aktivierung von Kunststoffen vor dem Verkleben, Lackieren oder Bedrucken
- Feinreinigung von Oberflächen
- Vorbehandlung großer, flacher Bauteile im Inline Betrieb und Folien im Rolle zu Rolle Verfahren
- Vorbehandlung einfacher 3D-Bauteilgeometrien
- Funktionelle Oberflächen





