Forschungsbereich

Analytik – Werkstoffe – Verbunde

Korrosionsprüfkammer / Salzsprühnebelkammer

In der industriellen Praxis ist die Salzsprüh­nebel­prüfung (SST) eine häufig eingesetzte Prüf­methode zum Nachweis der Produktqualität von Halbzeugen hinsichtlich ihrer Korrosionsbeständigkeit. Die gegenüber „natürlichem“ Verlauf ver­schärften Prüfbedingungen bringen den Vorteil einer Verkürzung der Prüfzeit aber auch den Nach­teil des ggf. veränderten Korrosionsmechanismus.
Durchgeführt werden normgerechte Salzsprüh­nebel­tests.

mögliche Betriebsarten für beschleunigte Korrosionstests:
•  Salzsprühnebelprüfung
•  Kondensationstest
•  Konstant- und Wechselklima-Test
•  Schwitzwassertest

Anwendungsbeispiele:
•  Prüfung an Beschichtungen auf Metall­sub­straten (mit und ohne Ritz) zur Bestimmung der maxi­malen Belastungszeit
•  Vergleichende Untersuchungen zur Qualität von Beschichtungen anhand von Zwischenprüfungen bei steigender Belastungszeit
•  Beurteilung Delamination, Blasenbildung, Korrosion vom Ritz ausgehend
•  Bewertung Weißrost für Zink, Filiformkorrosion für Aluminium

mögliche Prüfnormen:
DIN EN ISO 4611
DIN EN ISO 6270-1 / -2
DIN EN ISO 9227
DIN EN ISO 11997-1 / -2
ASTM B 117
DIN EN 60068-2-11
ASTM G-85

Gerätekonfiguration:
•  Betriebswerte:
   –   Prüfraumvolumen: 1000 l
   –   Klimabereich: RT +5 °C bis 60 °C
•  Stabile Bedingungen durch Dosierpumpe
•  frei programmierbare Testbedingungen

Hersteller:

Köhler Automobiltechnik GmbH

Typ: 

HKT1000

Dr. Jörg Leuthäußer

Bereichsleiter
Analytik – Werkstoffe – Verbunde

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