Forschungsbereich

Analytik – Werkstoffe – Verbunde

Korrosionshemmung

Unter Korrosionshemmung versteht man Maßnahmen zur Minimierung bzw. Vermeidung von Korrosion und damit der Schädigung von Geräten und Bauteilen.
Je nach Ursache der Korrosion und Anforderung an die Bauteile bzw. angestrebtem Ziel und Einsatzfeld, stehen verschiedene Verfahren und Vorgehensweisen sowie entsprechende Analysetechniken zur Verfügung.
Eine gängige Möglichkeit vor Korrosion zu schützen, ist das Aufbringen von Beschichtungen mit Barrierewirkung wie z. B. Lacken. Die Wirkung der Schutzbarriere kann durch die Funktionalisierung der Beschichtungen mit Zusätzen, wie z. B. aktive oder passive Korrosionsschutzpigmente, UV-Stabilisatoren und Biozide verstärkt werden.
Neben einer Schutzbeschichtung kann den betroffenen Materialien eine abweisende Wirkung gegen die korrosionsverursachenden Medien verliehen werden (z. B. Hydrophobierung). Eine weitere Möglichkeit kann der Zusatz von Inhibitoren zu den Medien selbst sein (z. B. geschlossene Kühlkreisläufe).

Anwendungsbeispiel: Glanzerhalt von verzinktem Stahl


Eine leistungsfähige Konservierung, welche bei frisch verzinkten Stahloberflächen Korrosion – insbesondere Bildung von Weißrost – verhindert wurde entwickelt. Diese ermöglicht den Erhalt des metallischen Glanzes der Werkstücke bei Lagerung, Transport und Einsatz.
Entsprechende Applikationsverfahren wurden getestet und die Wirksamkeit in Kondenswasser-Konstant­klima-Tests (KK-Test) und Freibewitterung nachgewiesen.

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Dr. Jörg Leuthäußer

Bereichsleiter
Analytik – Werkstoffe – Verbunde

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