Forschungsbereich

Analytik – Werkstoffe – Verbunde

Grindometer

Mit einem Grindometer wird die Körnigkeit eines Lackes oder einer Paste ermittelt. Das Gerät selbst besteht aus Edelstahl.
Eine Probe wird auf das tiefere Ende der keilförmigen Vertiefung des Grindometers aufgetragen und mit einen Edelstahlrakel ausgestrichen. Sobald Partikel oder Agglomerate in der Probe die Bahntiefe übersteigen, hinterlassen diese Schleifspuren, d. h. der Verlauf wird unterbrochen. Anhand dieser Störung kann visuell auf den Skalen des Grindometers die Kornfeinheit von 0 bis 50 µm oder in Hegmann Werten von 4 bis 8 bestimmt werden. Je höher der Hegmann-Zahl desto kleiner sind die Partikel.
Somit wird mittels des Grindometer der Dispergiergrad der Probe in Mikrometern oder Hegmann-Werten bestimmt.
 

Vorteil der Methode:

  • wenig Probenmaterial notwendig
  • schnelle Messung
  • Kornfeinheit während des Dispersionsvorganges oder Mahlvorganges bestimmbar

 

Prüfnorm:

DIN EN ISO 1524

 

Anwendungsbeispiele:

  • Überwachung der Beschaffenheit von Lacken und ähnlichen Beschichtungssytemen bei der Entwicklung oder Modifizierung
  • Qualitätsüberwachung einzelner Prozessschritte bei der Produktion von Lacken und Pasten
  • Sicherstellung einer gleichmäßigen Beschaffenheit, Konsistenz und Streichfähigkeit des Produktes

Hersteller:

BYK Gardner GmbH

Typ: 

Grindometer 50 µm Edelstahl

Dr. Jörg Leuthäußer

Bereichsleiter
Analytik – Werkstoffe – Verbunde

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