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Dynamisch-Mechanische Analyse

Dynamisch-Mechanische Analyse (DMA)

DMA von -170 °C bis 1000 °C

Die DMA dient zur Bestimmung der mechanisch-thermischen Eigenschaften in Abhängigkeit von Temperatur, Zeit und Belastung. Die Probe wird mit einer meist sinusförmigen Kraft belastet und die Reaktion der Probe gemessen. Aus der aufgebrachten Kraft, der Verformung / Wegänderung und der von der Probe resultierenden Gegenkraft sowie deren Phasenlage sind verschiedene Kennwerte ermittelbar. Bei der Messung können z. B. die Temperatur (-170 bis 1000 °C), Atmosphäre, Kraft, Frequenz und Amplitude verändert werden, um den Einfluss der jeweiligen Größen zu untersuchen.

mögliche Belastungsformen:

•   Biegung
•   Zug
•   Druck
•   Torsion (Torsions-DMA)

Aus der Phasenverschiebung zwischen einwirkender Kraft und Probenreaktion sowie der Amplitudenhöhe dieser Reaktion sind nachfolgende Kennwerte berechenbar:

•   komplexer dynamischer Modul E*
•   Speichermodul E'
•   Verlustmodul E''
•   mechanischer Verlustfaktor – tan δ (tan delta)

Diese Kennwerte können Informationen geben über:

•   Schmelzen
•   Rekristallisieren
•   fest-fest Umwandlungen
•   Glasübergang
•   Erweichen ohne Tg
•   Polymerisation und Nachvernetzung
•   Abbau

Besonderheiten:

Das DMA 7e von Perkin Elmer kann im statischen Kraftmodus auch als TMA / Dilatometer eingesetzt werden.


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Dr. Jörg Leuthäußer

Bereichsleiter Analytik – Werkstoffe – Verbunde

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Telefon: +49 3641 282548

Dr. Evelyn Kämmer

Bereichsleiterin Analytik – Werkstoffe – Verbunde

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