Oberflächentechnik, Biomaterialien sowie Magnetischen & Optischen Systeme
INNOVENT e.V. Technologieentwicklung ist eine gemeinnützige industrienahe Forschungseinrichtung aus Jena mit den Forschungsschwerpunkten der Oberflächentechnik, Biomaterialien sowie der Magnetischen & Optischen Systeme. Das Institut wurde 1994 gegründet und beschäftigt derzeit ca. 160 Mitarbeiter.
Die Kompetenzen von INNOVENT sind in fünf Forschungsbereichen gebündelt. Diese sind: Oberflächentechnik (OFT), Primer & Chemische Oberflächenbehandlung (PCO), Magnetische & Optische Systeme (MOS), Biomaterialien (BIO) sowie die Analytik & Werkstoffprüfung (ANA).

INNOVENT ist in diversen Netzwerken und Clustern aktiv und ist Initiator der jährlich stattfindenden Thementage Grenz- und Oberflächentechnik (ThGOT) sowie des Anwenderkreises Atmosphärendruckplasma (ak-adp), welcher sich mit den Möglichkeiten der Funktionalisierung mittels Plasmen beschäftigt und mittlerweile mehr als 550 Interessenten umfasst.
Energiesparende Gas-Luft-Brenner zur Aktivierung und Funktionalisierung von Oberflächen
Neben den etablierten Niederdruckverfahren nimmt der Einsatz von Atmosphärendruckverfahren, wie z.B. die Flammenpyrolyse, stetig zu. INNOVENT entwickelt in dem Gebiet der Flammenpyrolyse energiesparende Gas-Luft-Brenner, welche nur einen Bruchteil der Energie im Vergleich zu herkömmlichen Gas-Luft-Brennern verbrauchen. Darüber hinaus ist der Temperatureintrag in die Substratoberfläche bei diesen neuentwickelten Gas-Luft-Brennern deutlich geringer... mehr
Vaskularisiertes Gewebe – ein neuer Ansatz für die Geweberegeneration
4-jähriges EU – Projekt „ArtiVasc 3D" gestartet
16 europäische Partner haben sich das Ziel gesetzt, ein neues Verfahren zur Herstellung von vaskularisiertem Gewebe zu entwickeln. Durch Kombination von verschiedenen Rapid Engineering-Verfahren und Biofunktionalisierungsprozessen soll es möglich werden Trägersysteme zu entwickeln, die Besiedlung mit humanen Zellen perspektivisch beispielsweise als Hautimplantate in der Klinik eingesetzt werden können. Gleichzeitig ist geplant, die künstliche Haut als in vitro-Testsysteme zu etablieren und auf diese Weise effiziente Alternativen für Tierversuche zu schaffen. INNOVENT erhält im Forschungsverbund eine Förderung von rund 0,5 Mio. €.
8. ThGOT zusammen mit dem 3. Kolloquium Dünne Schichten in der Optik vom 04. - 06. September 2012
Die ThGOT werden im nächsten Jahr zum ersten Mal die Landesgrenzen von Thüringen verlassen und in Leipzig stattfinden.
Schwerpunkte: High-End-Oberflächen, Verfahrenskombinationen in der
Beschichtungstechnik, Prozess- und Schichtanalytik, Reinigungs- und Vorbehandlungsverfahren und neuen Trends in der Oberflächentechnik.mehr
Teilnehmer des Optik-Kolloquiums dürfen sich freuen auf: Nanostrukturierte Grenzflächen und dünne Schichten für die Photovoltaik, Ultrapräzise, multifunktionale Schichtfertigung, Trends in der Beschichtung und Strukturierte Oberflächen für die Optik. mehr

Neuartige Prüfmethode für die Randverbundfestigkeit von Isolierglas
Mit einem neuentwickelten Prüfgerät können Qualitätstests ebenso wie Analysen während Entwicklungsphasen an Klebeverbünden speziell von Isolierglaseinheiten, aber auch anderen Verbundgeometrien, quantitativ erfasst und ausgewertet werden. Damit kann insbesondere auch der Einfluss von Glasbeschichtungen auf das Verbundverhalten untersucht werden. INNOVENT hat einen Prototyp eines Prüfgerätes entwickelt, welches nicht nur in der Lage ist, den Schmetterlingstest entsprechend den Vorgaben der Norm auszuführen, sondern darüber hinaus auch eine zusätzliche, quantitative Analyse der Haftungs– und Verbundfestigkeitseigenschaften erlaubt.
