Freistrahlplasma
Bei diesem Verfahren wird eine Hochfrequenzentladung gezündet, um Aktivierungen, aber auch Beschichtungen auf Oberflächen umsetzen zu können. Der Plasmabrenner (Plasma Blaster, Tigres GmbH) ist prinzipbedingt in Form einer Düse hergestellt, in deren Innern die Hochfrequenzentladung brennt. Durch angelegte Druckluft kann dieses Plasma aus der Düse zum zu behandelnden Werkstück herausgeführt werden. Neben herkömmlichen Plasmaaktivierungen ist auch dieses Verfahren zur Beschichtung von Werkstücken, auch dreidimensionalen, geeignet.
Beispiele für mögliche Anwendungen
- Plasmaaktivierung von Kunststoffen
- Barrierebeschichtungen auf Kunststoffen
- gezielte, auch selektive Behandlung komplexer Geometrien möglich
- Transmissionsverbesserung von transparenten Substraten
- Herstellung von hydrophilen Oberflächen (auch auf Kunststoffen)

