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SQUID-Magnetometer

Cryogenic SQUID-Magnetometer S600X


Mit Hilfe des SQUID-Magnetometers lassen sich magnetische Eigenschaften von Materialien/Proben bei kleinen bis sehr großen Feldstärken bei Raumtemperatur oder weit darunter bestimmen. Das Gerät eignet sich insbesondere für Proben mit sehr kleiner bis mittlerer Magnetisierung oder kleiner Menge.

Schlüsselmerkmale

  • große Feldstärken (supraleitender Magnet)
  • Messung von Temperaturabhängigkeiten (Heliumgas-Kryostat)
  • Detektion kleinster Mengen (höchste Empfindlichkeit durch SQUID-Messtechnik und maximale Abschirmung nach außen durch supraleitende Einhausung)

Messprinzip
Die Probe wird in einem homogenen Magnetfeld platziert. Die dadurch hervorgerufene Magnetisierung der Probe verursacht wiederum ein Magnetfeld, welches durch supraleitende Aufnehmerspulen gemessen wird. Für das angelegte homogene Feld ist das Aufnehmersystem blind. Das Magnetfeld der Probe wird nun an vielen Punkten entlang der Probe gemessen (indem die Probe durch das Aufnehmersystem bewegt wird). Mittels Rückwärtsrechnung wird dann auf das zugrunde liegende magnetische Moment geschlossen. Aus dem Moment, dem angelegten Feld und der Probengeometrie lassen sich Materialgrößen wie Koerzitivfeldstärke, Sättigungsmagnetisierung, Remanenz, etc. berechnen.


Parameter
anlegbare Felder: von ca. 0.01 mT bis 6.5 T
messbare Momente: ca. 1·10-9 Am2 bis 2.5·10-3 Am (1·10-6 bis 2.5 emu)
Temperaturbereich: ca. 2 K bis 320 K
• Probengeometrie: Die Probe muss einen Durchmesser < 6 mm und eine Länge ca. < 5 mm aufweisen.
• Zu berücksichtigen ist gegebenenfalls, dass im Probenraum Unterdruck herrscht (Helium- Atmosphäre bei Drücken zwischen ca. 10 mbar und 1 bar).

MT61.jpg

SQUID-Magnetometer

S600X

Squid dtZoom per Mausklick

Temperaturabhängigkeit der Magnetisierung eines Pulvers unter verschiedenen Einkühlbedingungen


Kontakt
Herr M. Röder
Tel. 03641 282541

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